Raus aus der Sozialhilfe – Ein praktisches Beispiel

Seit Anfang dieses Jahres bin ich als freiwilliger Mitarbeiter bei den Powercoders in Bern tätig. Als ich mich für den Freiwilligeneinsatz als Mentor meldete, hatte ich zuerst meine Bedenken. Ist es überhaupt möglich, innerhalb knapp eines Jahres, einen aufgenommenen Asylanten in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren? Ich hatte starke Zweifel, doch das Konzept von Powercoders überzeugte mich es zu probieren. So machten wir uns auf den Weg. Zuerst galt es die 3-monatige Ausbildung (Coding-Academy) zu begleiten und anschließend noch, gleich nach der Graduierung, den praktischen Arbeitseinsatz bei www.business4you.ch in Biel.

Als ich kürzlich in den Ferien war, bekam ich die Rückmeldung meines Mentees, dass er die Zusage und den Arbeitsvertrag seines jetzigen Praktikumgebers bekommen hat. Ich freute mich riesig und möchte den Powercoders und Business4you für das super Erlebnis danken. Es zeigt einmal mehr, dass dort wo man miteinander auf ein Ziel hin arbeitet und füreinender da ist, sich viel bewegen lässt. Ich erwarte aus diesem Grund noch mehr solch positive Erlebnisse. In diesem Sinne wünsche ich Farid alles Gute für den eingeschlagenen Weg. Sicher werden wir auch in Zukunft weiter Freunde bleiben.

Lesen sie selber das Interview mit Farid bei business4you.ch

Zum Thema las ich kürzlich einen Artikel, der mir etwas zu denken gab. Der Bund zitierte: „Die Erwerbsquote von Flüchtlingen unterscheidet sich zwischen den Kantonen erheblich. Doch Grund dafür sind nicht nur unterschiedliche Gesetzgebungen. https://www.derbund.ch/27132165

Es gibt noch einiges zu tun, packen wird an! Wer mehr über die Powercoders wissen will, oder gar mitarbeiten möchte, dem empfehle ich diesen Link zu öffnen.

Powercoders is a coding academy for refugees, The next boot-camp will start on September 25th in Zurich.

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Gesucht Firma, die gezielt einen betrieblichen Mentor eidg. FA einsetzen will

Immer wieder frage ich mich, ob es denn nirgends eine Firma gibt die einen betrieblichen Mentor sucht? Ich kann noch soviel Suchbegriffe wie  – „Mentor“ – ins Suchfeld einer Jobsuchmaschine eingeben, doch ein brauchbares Ergebnis spuckt diese nicht aus.

Kürzlich hatte ich ein hoffnungsvolles Gespräch das mit der Erkenntnis endete: „indem Fall – lieber einen betrieblichen Mentor anstellen als eine Führungskraft mehr“. Was steckt hinter dieser Aussage?

  1. Um die Gedanken in Schuss zu bringen, muss man das neue Berufsbild kennen.

Für engagierte Berufsleute aus den Bereichen wie Human Resources Management, Personalentwicklung, Beratung, Marketing, Informatik und anderen Fachbereichen eröffnet dieser Fachausweis aussichtsreiche Perspektiven: MentorInnen begleiten in den Organisationen, in denen sie angestellt sind, Einzelpersonen in deren Arbeits- und Berufsfeld bei Lern-, Veränderungs- und Entwicklungsprozessen. Sie konzipieren und planen diese Entwicklungsprozesse, führen sie durch, moderieren Konflikte und sichern die Qualität der Veränderungs- und Entwicklungsprozesse.

2. Wenn wir die erworbenen Kompetenzen eines betr. Mentors einbeziehen, klärt dies das Anliegen auf einen Schlag.

Mit diesem Fachausweis belegen Sie:

  • Die Kompetenz, Menschen in Lern-, Veränderungs- und Entwicklungsprozessen zu begleiten.
  • Eine eigene Methodenvielfalt an Interventionsformen für Ihre Tätigkeit als Begleitungsperson in den Formaten Coaching / Mentoring / Training.
  • Nachhaltige Führungs- und Sozialkompetenzen. http://www.bp-mentor.ch/berufsbild/

3. In einem gewissen Sinn schlägt man 3 Fliegen mit einer Klappe. Da wundert es mich nicht, wenn mein Gesprächspartner, auf einen Schlag, zu einer völlig neuen Überzeugung kommt. Denn mit einem betrieblichen Mentor in ihrer Firma optimieren sie die Befähigung und das Potential ihrer Mitarbeiter. Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, weniger Konflikte, bessere Kommunikation, Teamfähigkeit und vieles mehr, ist das Resultat dieser neuen Investition.Screenshot 2017-06-30 15.52.19.jpeg

Wo sind die Mutigen der Zeit und geben dem Berufsbild eine Chance sich zu bewähren? Auch wenn der Job nur 50 Stellenprozente beinhaltet, es ist einen Versuch wert. Sie werden sehen, dass dieser Schritt in die richtige Richtung führt.

Gespannt warte ich auf positive Zeichen aus der Wirtschaft und Sozialwerke.

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Ü50 – Die berufliche Zitterpartie?

50 Plus Generation – Vorteil: ein gekonnter Umgang mit Ressourcen

Der Tagesanzeiger hat in seiner Beilage «Bildung» vom 21. November 2016 auch das Thema «Arbeit 50 Plus» thematisiert. Vermitteltes Fazit für Ü50-Mitarbeiter: Gute Chancen in bestimmten Branchen, wenn Flexibilität vorhanden ist und wenn man sich regelmässig weiterbildet. Dahinter stehen Aussagen von Grossfirmen wie SBB, Bundesverwaltung, Berner Kantonalbank etc. 50 Plus – Ausgangslage, Chancen, Gefahren und Selbstverantwortung hier im kurzen Überblick:

Hier klicken: Coachingplus

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Was tut ein betrieblicher Mentor und Coach?

Nach gut 15 Jahren, als Leiter des Vereins Quelle, habe ich mich für eine Neuausrichtung entschieden. Meine Ausbildung, die ich während den letzten 3 1/2 Jahren absolvierte, befähigt mich ganz gezielt Menschen in den verschiedensten Lebenslagen zu begleiten. Dazu ein paar Fragen zu meiner Praxis:

Was sind meine erworbenen Kompetenzen?

Der betriebliche Mentor FA, kann die Rolle als Coach und Mentor während des Begleitungsprozesses zugleich einnehmen. Als Coach fördert und unterstützt er den Kunden im Prozess zur selbständigen Erarbeitung seiner Lösung. Als Mentor hingegen bringt er Expertenwissen ein, führt eine Fachberatung und gibt die notwendigen Impulse. Gerade durch die fundierten Kenntnisse der Dynamik von Lern-, Veränderungs- und Entwicklungsprozessen mit Anwendung von differenzierten Tools unterstützt der betriebliche Mentor seinen Kunden bei den verschiedensten persönlichen wie beruflichen Herausforderungen.

Wie gehe ich vor?

Beim zielorientierten Prozess, pflege ich den systemisch lösungsorientierten Ansatz.  Das heisst, jeder Mensch lebt in einem eigenen sozialen System. Der Coach und Mentor hilft ihm dieses System durch Selbstreflexion zu durchschauen, damit selbsterarbeitete schlüssige Lösungen zu einer neuen Lebensqualität führen. Im Gegensatz zum Berater schlage ich keine Lösungen vor.

Warum serviere ich keine fixfertigen Lösungen?

Selbsterarbeitete Lösungen sind Nachhaltig und fördern die Eigenverantwortlichkeit wie das Selbstbewusstsein des Menschen enorm. Die Wahrscheinlichkeit, dass dadurch nicht nur das Problem gelöst wird, sondern auch eine grundlegende Veränderung des Hilfesuchenden geschieht, ist die Regel und nicht die Ausnahme.

Welche Themenbereiche eignen sich für ein Coaching?

Arbeit: Laufbahncoaching, Einstieg in die Pensionierung, Unzufriedenheit am Arbeitsplatz, Berufswechsel, beruflicher Wiedereinstieg, Jobverlust und Jobsuche, Bewerbungscoaching, vorbereiten von Mitarbeitergesprächen, Streitigkeiten zwischen Parteien (Mediation), Prüfungsvorbereitungen, Studienbegleitung, u.a.

Persönlich: Bewältigen von Lebenskrisen, persönliche Standortbestimmung, Burnout und Burnout- Profilaxe, Work-Life-Balance, Entscheidungsfindung, Beziehungsprobleme, mangelndes Selbstwertgefühl, u.a.

Team: Teamentwicklung, Teamtraining, Begleiten von Startups, Change Coaching bei Geschäftsübernahmen, Übergangscoaching, u.a.

Kirche und Gemeinde: Durch meine langjährige Erfahrung als Pastor begleite ich gerne Gemeindeleitungen etc. in besonderen Herausforderungen wie: Leiterwechsel, Teamfindung, Teambildung auf Leiterebene, Transformationsprozesse und Kulturwechsel im Bereich der missionalen Gemeindearbeit, Zielfindung, u.a.

Ist das was ich tue eine Art „Seelsorge“?

In meiner Arbeit als Mentor und Coach verhalte ich mich grundsätzlich religiös neutral. Wenn man Seelsorge darunter versteht, dass Menschen eigenverantwortlich und lösungsorientiert den anstehenden Prozess selber gestalten können, kann ich dem zustimmen. Zudem habe ich ein ganzheitliches Verständnis bei der Problemlösung. Die Entwicklung der Persönlichkeit ist mir genauso wichtig wie die Suche nach der Lösung. Ist es dem Kunden ein Bedürfnis, sein Glaube und die damit verbundene Spiritualität miteinzubeziehen, unterstütze ich dieses Anliegen.

Die Auflistung der Themenbereiche ist nicht abschliessend. Fragen sie einfach nach und buchen sie bei mir einen ersten Termin. Die erste Konsultation, die zur Klärung  der Vorgehensweise dient, ist kostenlos.

info@coachundtrainer.ch oder Tel: 079 252 70 02

 

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