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Nun bin ich definitiv dabei – Powercoders

Aufgenommen

Heute bekam ich per Mail folgende Zeilen: Liebe Mentoren und Mentorinnen, Schlussendlich hatten wir 29 BewerberInnen für das Mentoring für unsere 15 TeilnehmerInnen. Ihr seid nun die fünfzehn Ausgewählten, da ihr von eurem Profil her optimal zu unseren Teilnehmenden passt. Ich freue mich riesig, dass ihr dabei seid!

Was werde ich als Mentor bei diesem Projekt zu tun haben?

Mentoring Programm – Powercoders

Ausgangslage

Trotz guter Qualifikationen gelingt es Flüchtlingen und Migranten oft nicht, eine Arbeitsstelle zu finden. Dies kann verschiedene Gründe haben, seien es geringe Kenntnisse der (schweizer) deutschen Sprache, fehlendes informelles Wissen zu Abläufen und Mentalitäten in der Schweiz oder wenig persönliche Kontakte und Netzwerke. Das Fehlen dieses Wissens und dieser Erfahrungen verhindert in vielen Fällen einen chancengleichen Zugang zu gesellschaftlichen Angeboten und Strukturen in der Schweiz.

Zielsetzungen

Während des Pilotprojektes Powercoders erhalten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich nach dem Absolvieren eines Programmierkurses während eines drei- bis sechsmonatigen Praktikums in der IT Abteilung eines Unternehmens zu zeigen was sie können. Das Ziel ist, dass sie sich nach dem Praktikum für eine Festanstellung qualifizieren. Damit dieses Ziel erreicht werden  kann, ist nicht nur die fachliche Wissensebene nötig, sondern auch eine soziale Integration, die auf wechselseitiger Anerkennung und Partizipation beruht.

Das Mentoring Programm hat das Ziel, die Flüchtlinge bei diesem Prozess zu unterstützen. Dies kann in Form von Begleitung und – wo vom Mentee erwünscht – Beratung stattfinden sowie durch einen Wissensaustausch zwischen Mentee und Mentor. Die Themen und Aktivitäten schöpfen sich aus den individuellen und persönlichen Bedürfnissen der Mentees und Interessen der Mentoren. Folgende Bereiche könnten sich dafür anbieten:

  • Sprache, z.B. Nachhilfeunterricht in Englisch oder Deutsch, oder ein sprachlicher Austausch zwischen Mentor und Mentee im Sinne eines Sprachtandems
  • soziale Vernetzung, z.B. Mentee und Mentor stellen sich gegenseitig in ihren Bekanntenkreisen vor
  • Kultur, z.B. gemeinsames Kochen oder gemeinsame Besuche im Theater, Konzerte, Museum etc.
  • Angebote in Bern, z.B. Sportanlässe, Bibliotheken, Beratungsstellen, Brockenhäuser etc.
  • andere Themen, die aus den Bedürfnissen der Mentees/Mentoren hervorgehen

Die Mentoren fungieren als Türöffner zu Gelegenheiten, bei denen die Mentees vermehrt ihre Potenziale, Fähigkeiten und Kompetenzen einbringen können. Es findet ein Austausch statt, von dem beide Seiten profitieren. Besonders wichtig ist es für Powercoders, dass ein Vertrauensverhältnis entsteht zwischen Mentees und Mentoren.

Mentoren und Mentees formulieren in Begleitung der Leiterin Mentoring gemeinsam die Ziele und legen Spielregeln fest. Sie bauen ein Verhältnis auf gleicher Augenhöhe auf. Mentoren informieren das Leitungsteam Powercoders frühzeitig, wenn sich bei ihren Mentees eine Krise anbahnt oder sonstige Schwierigkeiten auftauchen.

Zeitrahmen

Das Mentoring beginnt im Januar 2017 und endet offiziell bei Abschluss mit dem Praktikum im Oktober 2017. Der von uns vorgeschlagene Zeitaufwand ist ein wöchentliches Treffen oder ein Treffen alle zwei Wochen zwischen Mentoren und Mentees. Zu Beginn des Mentoring finden zudem ein bis zwei von Powercoders organisierte Workshops statt.

Mehr Informationen auf www.powercoders.org oder bei mentor@powercoders.org.

Ich freue mich auf die neue Herausforderung!

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Wie weiter als Mentor bei den Powercoders?

Lieber Blogleser liebe Blogleserin

Diesen Montag hatte ich ein erstes Gespräch mit den Verantwortlichen der „Powercoders- Ausbildung“ für Immigranten. Der Bund (siehe Link) hat kürzlich ausführlich über das Projekt geschrieben. So wie es aussieht, werde ich als Mentor in das Programm einsteigen und einen Immigranten während seiner Ausbildung aktiv begleiten. Wie die Begleitung konkret aussieht werde ich an anderer Stelle später beschreiben.

Willst Du in aller letzter Minute das Projekt unterstützen, informiere Dich im unteren Kasten.

Kurt Kammermann

Dieses Crowdfunding-Projekt auf wemakeit.com könnte dich interessieren:

Powercoders

https://wemakeit.com/projects/powercoders

Darum geht’s: Mit deiner Unterstützung lancieren wir eine Programmierschule für Flüchtlinge in Bern. Wenn alles klappt öffnen wir die Türen im Januar und ab April gehen die ersten bereits ins Praktikum.

Das Projekt kannst du noch bis zum 13. Januar 2017 um 16:00 unterstützen.

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Auch im 2017 hängt vieles von der Kommunikation ab – Jetzt anmelden

Workshop „Achtsam kommunizieren im Alltag“ – in zwei Teilen 

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„Achtsamkeit“ – ein häufig genanntes Wort. Was heisst das bezogen auf unsere Kommunikation? Geht es um Gesprächstechniken, ist es eine Haltung oder verlangt es emphatische Fähigkeiten? In zwei Teilen lernen Sie, im Alltag bewusster und achtsamer zu kommunizieren.

Im ersten Teil dieses Workshops lernen Sie Grundlagen und Modelle unterschiedlicher AutorInnen zum Thema Kommunikation kennen. Sie werden befähigt, Ihre Gesprächstechniken bewusster anzuwenden und Sie erweitern Ihren „Werkzeugkasten Kommunikation“.

Im zweiten Teil bearbeiten Sie in Kleingruppen konkrete Alltagssituationen, die einer besseren Kommunikation bedürfen, analysieren diese und üben, die im ersten Teil des Workshops erfahrenen Techniken und Modelle anzuwenden.

Referent: Jürg Blaser, dipl. Coach SCA, Bern, www.kom-et.ch – Coaching & Konfliktlösungen, Erwachsenenbildner und Konfliktmediator; Spezialgebiete: Persönlichkeitsentwicklung, deeskalierende (gewaltfreie) Kommunikation, Konfliktarbeit, Integration schwieriger Lebenserfahrungen, transkulturelle Kompetenz (kulturelle Vielfalt)

Teil I, Samstag, 14. Januar 2017, 09:00h – 12:00h

Teil II, Samstag, 21. Januar 2017, 09:00h – 12:00h 

Wo: Zentrum Rössli, Bernstrasse 70, 3122 Kehrsatz, 1. UG Mehrzwecksaal (Eingang Parkplatz).

Kosten für beide Kursteile: Fr. 150.- inkl. Kaffeepausen

Teilnehmerzahl: Minimum 10 Personen

Anmeldung: Kontaktformular unten oder direkt anmeldung@coachundtrainer.ch

 

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Danke fürs 2016

Dieses Jahr durfte ich an vielen Einzelcoachings mitwirken. Auch bei einigen Trainings von Teams und Gruppen aus Kirchen und Gemeinden konnte ich meine Erfahrungen als Coach einbringen. Meine Freude ist natürlich immer gross, wenn etwas Nachhaltiges entstehen darf. Dazu ein kürzlich erhaltenes Feedback:

Deine Sessions vom GEWOE haben bei uns tatsächlich etwas ausgelöst. V.a. auf Gemeindeleitungsebene sind wir noch immer daran, deine Anstösse und unser eigenes Verständnis mit den hiesigen Voraussetzungen zusammenzubringen. Wo uns das letztlich hinführt, ist noch nicht ganz abzusehen. Sobald wir ein wenig mehr Klarheit in unserem eigenen bzw. gemeinsamen Denken haben, werden wir uns wieder bei dir melden, um nochmals eine Stimme „von aussen“ zu hören.

Überhaupt war das Jahr 2016 geprägt von ausserordentlichen Herausforderungen. Mein Abschluss als Coach und Mentor stand auf dem Plan, der Ablösungsprozess meiner Leitungsposition des Vereins Quelle ging in die letzte Runde, und nicht zuletzt durfte ich den Beginn meines kleinen Startup-Unternehmens (Coaching-Praxis) feiern.

Ich bin dankbar zu sehen, was sich in meinem 60. Lebensjahr noch alles verändern durfte. So blicke ich guten Mutes in die Zukunft auch wenn ich weiss, dass das nächste Jahr wieder alles von mir abverlangen wird.

Ich wünsche euch allen, besonders meinen Kunden und  Kundinnen, eine wunderbare Zeit über die Festtage und einen guten Start ins 2017. Soll doch vieles was wir im 2017 gemeinsam erarbeiten nachhaltige Spuren hinterlassen.

Kurt Kammermann

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