Arbeitsfähig bleiben – Balance halten – Einsichten gewinnen

Arbeitsfähig bleiben – Balance halten – Einsichten gewinnen, Keeping fit, maintaining balance, gaining insight

Der Autor befasst sich damit, wie Management, Coaching und Supervision zusammenarbeiten können, um die Risiken einer starken Führungsorientierung zu mildern. Er untersucht, wie eine Führungskraft, die ihr eigenes Führungsverhalten ändern und ihre verletzliche „Schattenseite“ integrieren will, ihre Qualität als Führungskraft erhalten und verbessern kann. Wie können Führungskräfte in der Arbeit mit einem Coach, der auch ihre Bedürftigkeit, Verletzlichkeit, Zweifel und Selbsttäuschung anspricht, ein Führungshandeln entwickeln, das die Qualität ihrer Führung gewährleistet? Und wie können Coaches ihre Servicequalität durch Supervision mit einem Außenstehenden gewährleisten? Es zeigt sich, dass Supervision oft einmalige Gelegenheiten bietet, verborgene Dynamiken der Führungspraxis zu erfassen und zu bedenken.

https://link.springer.com/article/10.1007/s11613-016-0481-1

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Nun bin ich definitiv dabei – Powercoders

Aufgenommen

Heute bekam ich per Mail folgende Zeilen: Liebe Mentoren und Mentorinnen, Schlussendlich hatten wir 29 BewerberInnen für das Mentoring für unsere 15 TeilnehmerInnen. Ihr seid nun die fünfzehn Ausgewählten, da ihr von eurem Profil her optimal zu unseren Teilnehmenden passt. Ich freue mich riesig, dass ihr dabei seid!

Was werde ich als Mentor bei diesem Projekt zu tun haben?

Mentoring Programm – Powercoders

Ausgangslage

Trotz guter Qualifikationen gelingt es Flüchtlingen und Migranten oft nicht, eine Arbeitsstelle zu finden. Dies kann verschiedene Gründe haben, seien es geringe Kenntnisse der (schweizer) deutschen Sprache, fehlendes informelles Wissen zu Abläufen und Mentalitäten in der Schweiz oder wenig persönliche Kontakte und Netzwerke. Das Fehlen dieses Wissens und dieser Erfahrungen verhindert in vielen Fällen einen chancengleichen Zugang zu gesellschaftlichen Angeboten und Strukturen in der Schweiz.

Zielsetzungen

Während des Pilotprojektes Powercoders erhalten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich nach dem Absolvieren eines Programmierkurses während eines drei- bis sechsmonatigen Praktikums in der IT Abteilung eines Unternehmens zu zeigen was sie können. Das Ziel ist, dass sie sich nach dem Praktikum für eine Festanstellung qualifizieren. Damit dieses Ziel erreicht werden  kann, ist nicht nur die fachliche Wissensebene nötig, sondern auch eine soziale Integration, die auf wechselseitiger Anerkennung und Partizipation beruht.

Das Mentoring Programm hat das Ziel, die Flüchtlinge bei diesem Prozess zu unterstützen. Dies kann in Form von Begleitung und – wo vom Mentee erwünscht – Beratung stattfinden sowie durch einen Wissensaustausch zwischen Mentee und Mentor. Die Themen und Aktivitäten schöpfen sich aus den individuellen und persönlichen Bedürfnissen der Mentees und Interessen der Mentoren. Folgende Bereiche könnten sich dafür anbieten:

  • Sprache, z.B. Nachhilfeunterricht in Englisch oder Deutsch, oder ein sprachlicher Austausch zwischen Mentor und Mentee im Sinne eines Sprachtandems
  • soziale Vernetzung, z.B. Mentee und Mentor stellen sich gegenseitig in ihren Bekanntenkreisen vor
  • Kultur, z.B. gemeinsames Kochen oder gemeinsame Besuche im Theater, Konzerte, Museum etc.
  • Angebote in Bern, z.B. Sportanlässe, Bibliotheken, Beratungsstellen, Brockenhäuser etc.
  • andere Themen, die aus den Bedürfnissen der Mentees/Mentoren hervorgehen

Die Mentoren fungieren als Türöffner zu Gelegenheiten, bei denen die Mentees vermehrt ihre Potenziale, Fähigkeiten und Kompetenzen einbringen können. Es findet ein Austausch statt, von dem beide Seiten profitieren. Besonders wichtig ist es für Powercoders, dass ein Vertrauensverhältnis entsteht zwischen Mentees und Mentoren.

Mentoren und Mentees formulieren in Begleitung der Leiterin Mentoring gemeinsam die Ziele und legen Spielregeln fest. Sie bauen ein Verhältnis auf gleicher Augenhöhe auf. Mentoren informieren das Leitungsteam Powercoders frühzeitig, wenn sich bei ihren Mentees eine Krise anbahnt oder sonstige Schwierigkeiten auftauchen.

Zeitrahmen

Das Mentoring beginnt im Januar 2017 und endet offiziell bei Abschluss mit dem Praktikum im Oktober 2017. Der von uns vorgeschlagene Zeitaufwand ist ein wöchentliches Treffen oder ein Treffen alle zwei Wochen zwischen Mentoren und Mentees. Zu Beginn des Mentoring finden zudem ein bis zwei von Powercoders organisierte Workshops statt.

Mehr Informationen auf www.powercoders.org oder bei mentor@powercoders.org.

Ich freue mich auf die neue Herausforderung!

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Wie weiter als Mentor bei den Powercoders?

Lieber Blogleser liebe Blogleserin

Diesen Montag hatte ich ein erstes Gespräch mit den Verantwortlichen der „Powercoders- Ausbildung“ für Immigranten. Der Bund (siehe Link) hat kürzlich ausführlich über das Projekt geschrieben. So wie es aussieht, werde ich als Mentor in das Programm einsteigen und einen Immigranten während seiner Ausbildung aktiv begleiten. Wie die Begleitung konkret aussieht werde ich an anderer Stelle später beschreiben.

Willst Du in aller letzter Minute das Projekt unterstützen, informiere Dich im unteren Kasten.

Kurt Kammermann

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Powercoders

https://wemakeit.com/projects/powercoders

Darum geht’s: Mit deiner Unterstützung lancieren wir eine Programmierschule für Flüchtlinge in Bern. Wenn alles klappt öffnen wir die Türen im Januar und ab April gehen die ersten bereits ins Praktikum.

Das Projekt kannst du noch bis zum 13. Januar 2017 um 16:00 unterstützen.

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